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Architektenkammer

Auch im Winter: Gießen nicht vergessen!

Immergrüne Gehölze verdunsten auch im Winter über die Blätter Wasser. Besonders wenn die Pflanzen der Wintersonne oder Zugluft ausgesetzt sind wird viel Wasser verdunstet. Achten Sie also darauf, dass Ihre Immergrünen auch außerhalb der Gartensaison an frostfreien Tagen gut mit Wasser versorgt werden. Ist der Boden gefroren, sodass kein Wasser aufgenommen werden kann, kommt es oft zur sogenannten ‚Frosttrocknis’. Abhilfe kann hier ein Vlies oder Reisig schaffen, dass schützend über die Blätter der Pflanze gelegt wird und so die Verdunstung minimiert. Abgestobene Äste werden im Frühjahr abgeschnitten.

Es ist noch nicht zu spät!

Solange das Wetter noch ‚’offen’, d. h. kein Frost im Boden ist, können noch frühjahrsblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen gesetzt werden.
Achten Sie beim Setzen auf die richtige Tiefe (Faustregel: Pflanztiefe = 3x Höhe der Zwiebel) und einen guten Wasserabzug. Ist der Boden zu feucht, kann durch eine Hand voll Sand eine Drainage geschaffen werden, die Ihre Frühlingsboten vor Staunässe schützt. Um die Zwiebeln vor Wühlmäusen zu schützen empfiehlt es sich, sie in einen aus Maschendraht geformten Korb zu legen.
Denken Sie bei der Auswahl der Zwiebeln und Knollen daran, dass die sommerblühenden, frostempfindlichen Arten wie Dahlien, Gladiolen oder Wunderblumen erst im Frühjahr nach den letzten Frösten gesetzt werden.